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Das blaue Zimmer

Das blaue Zimmer

Galerie Wilfriede Maaß, Gipsstraße, Berlin
13. Februar – 15. März 1997

Für Das Blaue Zimmer verwandelte ich die neuen Räume der Galerie Wilfriede Maaß in der Gipsstraße in eine raumgreifende Malerei. Wände und Decke wurden in ein tiefes Blau getaucht. Große, von William Blake angeregte Figuren blieben als helle Flächen ausgespart und wurden mit feinen Kohlezeichnungen weitergeführt.

Bemalte Keramiken waren unmittelbar in die Wandbilder einbezogen. Gefäße, Figuren und Malerei verbanden sich mit der Architektur zu einem gemeinsamen Bildraum.

Die Installation führte eine Idee weiter, die bereits 1992 in Feuerbachs Zimmer entstanden war. Dort waren die Wandbilder noch durch graue Rahmungen als Bildflächen begrenzt. Im Blauen Zimmer verschwanden diese Grenzen: Die Malerei setzte sich über Wände und Decke fort, der gesamte Galerieraum wurde zum Bild.

Die Berliner Zeitung beschrieb die Ausstellung 1997 als ein Zusammenspiel von Keramik, Malerei und kunsthistorischen Referenzen. Astrid Volpert verwies dabei auf William Blake, William Turner und Anselm Feuerbach und auf die Verbindung unterschiedlicher Bildwelten in meiner Arbeit.

Presse
Astrid Volpert, In einem blauen Zimmer. Neue Arbeiten von Klaus Killisch in der Mitte-Galerie Wilfriede Maaß, Berliner Zeitung, 19. Februar 1997.

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